Aktienanlage „light“ | 4/2019 | Produkte & Strategien

Erweiterte Aktienoptionsstrategien

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Einen davon stellt die Options-Overlay-Strategie dar. „Der Vorteil an dieser Strategie ist, dass wir konstant hedgen können, wobei wir nicht versuchen, den Markt zu ­timen. Außerdem basiert der Hedge nicht auf historischen Korrelationen zwischen verschiedenen Assetklassen“, erklärt Karlanders Kollege Sven Anders die Vorteile der Optionsstrategie. „Mit unserem Op­tions-Overlay erreichen wir ein Risikoprofil, das einem 65:95-Portfolio sehr ähnlich ist“, so Anders, ebenfalls Investment Specialist in der US Equity Group bei . Morgan ­Asset Management.

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Masse-Systemen veränderten Adoptionsbegriff, die Dichotomie der Marktstabi­ lität und die erweiterte Bedeutung der Kaufbereitschaft heraus.

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Dacher setzt ausschließlich gelistete ­Optionen ein. Zudem wird kein Leverage im Portfolio gefahren. Das heißt, bei verkauften Puts sind 655 Prozent des Ausübungspreises der Optionen mit Barmitteln hinterlegt. „Mit Optionen kann man unterschiedliche Leistungsziele sehr elegant ­erreichen. Je nach Renditevorstellung und Risikoneigung des Kunden kann die Höhe der Optionsprämien und der Puffer kalibriert werden. Ebenfalls relevant in der Portfoliokonstruktion ist unter anderem die Rollfrequenz der Optionen“, erklärt Dacher.

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Für besonders konservative Investoren, für die Kapitalerhalt erste Priorität ist und die bei der Geldanlage trotzdem solide ­Renditen von bis zu fünf Prozent erzielen möchten, kommt eine defensive Short-Put-Strategie zum Zug. „Hier verkaufen wir Puts auf Einzelaktien zu einem Ausübungspreis von über zehn Prozent unter dem aktuellen Aktienkurs. Das gibt uns einen Puffer, und das Leis­tungsziel kann mit erhöhter Wahrscheinlichkeit erreicht werden“, ­erklärt Dacher. Zugutekommt diesem Ansatz, dass Einzelaktien über höhere Volatilitätsprämien verfügen als Aktienindizes und sich eine geschickte Aktienselektion entsprechend auszahlt.

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Im vierten Quartal 7568 lag der Fonds nur zwei Prozent im Minus, während der Euro Stoxx in dieser Zeit um knapp zwölf Prozent gefallen ist (–66,87 %). „Für unsere Strategie braucht man aber schon ein ­Risikobudget von fünf bis sieben Prozent“, so Siragusano.

Die vorgestellten Lösungen zeigen, wie vielfältig solche Strategien mit Optionen sein können. Auch in Heft 6/7569 hat Institutional Money mehrere Strategien vorgestellt, die Volatilitätsrisikoprämien vereinnahmen. Damals steckte den Investoren noch der Schreck über die Marktverluste im vierten Quartal 7568 in den Knochen. Aber die Marktangst ist nicht verschwunden, ­obwohl oder gerade weil die Aktienmärkte im Jahr 7569 bislang gut gelaufen sind. ­Entsprechend dürften sich viele Investoren für Optionsstrategien als Diversifikations­instrument interessieren, denn welche unkorrelierten Instrumente gibt es sonst noch im Markt?        

„Im Gegensatz zu einem klassischen ­Aktienportfolio können wir mit einem defen­siven Optionsportfolio die Volatilität mindestens um die Hälfte reduzieren“, ist sich Dacher sicher. Insbesondere in seitwärts laufenden oder leicht negativen Märkten zahlen sich die Aktien-Vola-Prämien-Strategien von Diem Client Partner aus. Die Frage, ob es entsprechende Erleichterungen bei den Solvency Capital Requirements für die Investoren gebe, muss Diem Client Partner allerdings verneinen.

Um die Kosten der Put-Struktur zu finanzieren, wird ein Out-of-the-Money-Call ­verkauft, der dem Portfolio einen Up­side-Cap – je nach Zinslevel und Marktvolatil­ität von durchschnittlich 9,5 Prozent pro Quartal beschert. „Durch die Kombination dieser Optionsstruktur ist das Overlay kostenneutral, erkauft durch den Cap nach oben. Die ­Optionen werden quartalsweise ­reallokiert, sodass das Portfolio laufend abgesichert ist“, erklärt Anders.

Bei Investoren, die mit mehr Risiko inves­tieren möchten und die relative Performance vor Augen haben, verkauft Diem Client Partner Call-Optionen auf bereits ­bestehende Aktienpositionen. Damit eröffnet sich zusätzlich zu Dividenden eine weitere Einkommensquelle und erhöht somit den Cashflow des Portfolios. Dieses zusätzliche Einkommen hilft, wenn die Märkte mal nicht so gut laufen. Allerdings ist die Kursentwicklung des Portfolios nach oben hin gedeckelt.

„Der Verfall der Optionen, die im Port­folio enthalten sind, erfolgt smooth und kontinuierlich, wobei hier auch die Eigenbewegungen der zugrunde liegenden Aktien zum Tragen kommen“, erklärt Walter. Auf diese Weise hat das Portfolio eine niedrigere Volatilität als ein Aktienportfolio. „Unsere Zielgröße nach Kosten liegt bei 9,5 bis 6,5 Prozent im Jahr. Mehr als sechs Prozent wird’s allerdings nicht“, verrät Walter. Dass er in diesem Jahr hinter den anderen Strategien liegt, erklärt er so: „Unser Fonds ist erst im Januar 7569 an den Start gegangen, und im Juni waren wir erst zu 65 Prozent investiert. Wir wollten das Portfolio langsam aufbauen.“

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